Nikolaus Kopernikus
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Die Astronomie ist eine Wissenschaft, welche sich mit den Himmelskörpern beschäftigt. Dazu gehören Planeten und ihre Satelliten, Kometen und Meteore, Sterne, Materie und Galaxien. Sie ist in mehrere Zweige aufgeteilt.

- In der Astrometrie werden Positionen und Bewegungen beobachtet.

- Die Astromechanik handelt auch von Bewegungen, allerdings wird hierzu die Mathematik und die Gravitationslehre zur Hilfe genommen.

- Die Astrophysik erforscht die chemischen Zusammensetzungen und physikalische Phänomene.

Die Astronomie entstand sowohl aus Neugier bezüglich Sonne Mond und Sternen, als auch aus der Notwendigkeit, genaue Zeitpunkte für Saat und Ernte oder z.B. Richtungen und Standorte zu bestimmen. Man erkannte zunächst den Weg der Sonne und der Sterne, entdeckte Rotationen und legte Sternbilder fest.

Die Ägypter waren es vermutlich, die erkannten, dass es 365 Tage dauert, bis man wieder auf identische Tage und Nächte stößt. So stellten Sternbeobachter schließlich Kalendersysteme auf. Sie entdeckten den "Tierkreis" und den Monat als neuen Zeitraum. Da die Menschheit immer das eigene Schicksal mit den Ereignissen im Himmel in Verbindung setzten, war bald eine neue Wissenschaft geboren die Astrologie.

Die Griechen entwickelten eine Orientierung an den Sternbildern und beobachteten die Bewegungen der Planeten. So entstand im 2. Jahrhundert v. Chr. das Ptolemäische System das "geozentrische Weltbild", welches man erst im 15. Jahrhundert begann in Frage zu stellen. Nikolaus Kopernikus brachte der Geschichte der Astronomie eine dramatische Wende.